Plattentipp: Death to the 80s

Ich kenne so einige, die meinen, die 80er Jahre waren musikalisch eine Kack Dekade. Na ja, viel Mist wurde in dem Jahrzehnt schon unter die Leute gebracht, das muss man zugeben. Aber es gab zweifellos auch viele gute Sachen. Klar, das war meine Jugend und im RĂĽckblick sieht man vieles mit einer rosa Brille. Doch mal ehrlich, NDW und New Wave hatten viele gute Sachen zu bieten. Auch im Rock waren tolle Sachen zu finden. Also, ich fand die 80er Jahre klasse….
“Death to the 80s” heisst eine Compilation, die aus Ă–sterreich kommt und einen interessanten Querschnitt bietet. Coverversionen, die mal schräg, mal originell, mal zart und sehr nahegehend sind. Ich habe schon viel gehört, und grösstenteils nerven mich nur Neuauflagen von 80er Songs. Doch dieses Album hat es in sich. Da ist Axel Wolph mit einer wundeschönen Version von Robert Palmers “Johnny & Mary”, oder Deckchair Orange mit Kim Carnes’ “Bette Davis Eyes”, oder Norman Palms Variante von Cyndi Laupers “Girls just wanna have fun”. Auch mehr als hörenswert Ian Fishers “Rockin’ in a free world” und das sehr schrille Cover von “Wind of Change”. Das Original war fĂĽr mich einfach nur nervig, diese olle Genöle von Klaus Meine. Aber diese Version von Russkaja hat es in sich.
“Death to the 80s” ist eine tolle Compilation von zeitlosen Songs. Unbedingt zugreifen.

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